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 In an interview in TRAIL 5/2001 Paolo Cesare tries to find out

 "Who actually is Johann van Rossum?"

voor de vertaling in het Nederlands zoals gepubliceerd in Siberian Nieuws 4 2001

for the translation in the English language

 

Wer ist eigentlich Johann van Rossum?

Fast jeder der etwas mit Schlittenhunden zu tun hat kennt seine Zeichnungen. Wer ist der Mann hinter diesen Zeichnungen? Wir werden versuchen dies herauszufinden. Paolo Cesare hatte ein kleines Interview mit einem niederländischen Biologielehrer.

Dein Beruf ist wirklich Biologielehrer? Ich hatte etwas ganz anders erwartet: Zeichner, Illustrator, Maler oder Bildhauer.

Es tut mir leid, Biologie und Zeichnen waren im Lyzeum schon meine großen Leidenschaften und als ich mich dann entschloß Lehrer zu werden war die Studienrichting bildenden Künste schon vollgebucht und es wurde Biologie. Ich habe übrigens bei Biologie viel Vorteil gehabt da mir das Zeichnen so einfach von der Hand ging.

Es fällt Dir wirklich einfach leicht, hast Du irgendeine Ausbildung dafür gehabt?

Nein, leider nicht. Ich habe es mir selber beibringen müßen. Ich bedaure es daß ich viele Grundsachen von Malen und Zeichnen jetzt jedesmal aus der Bibliothek holen muß; es ist nicht meine zweite Natur geworden wie bei Kunstmalern und Berufszeichnern.Ich bin Freizeitzeichner. Das einizige was ich ziemlich professionell mache ist die Schützung des Urheberrechtes meiner Zeichnungen, Gemälden, Figuren und Bücher.  Aber sonst bin ich Amateur und ich möchte dies auch bleiben.

Aber ein sehr guter!

Meinst du? Ich habe auf jeden fall Freude am Zeichnen und Malen und ich bin jedesmal froh wenn meine Kunden Freunde haben am Ergebnis. Und jedesmal tut es ein bißchen weh wenn ich mich von einer meiner Zeichnungen verabschieden muß. Es gibt auch Gemälde und Figure die ich gemacht habe die ich nie verkaufen werde, aus diesem Grund.

Wie alt bist du eigentlich?

Das willst Du wissen? Ich bin vom Jahrgang 1948. Ein Kind der sechziger Jahre. Sex, Drogen und Rock and Roll; ich habe von allem was mitgemacht. Ich unterrichte jetzt in der Schule wie gefährlich Drogen und jetzt auch Sex sein kann! Ich bin ja Lehrer für Biologie und Technologie an einer Mittelschule und habe mit Schülern zu tun die gerade in dem Alter sind wo sie sehr neugierig werden auf diese Sachen.

Viele Musher kennen Deine Schlittenhundezeichnungen. Wie bist Du darauf gekommen?

Anfang der siebziger Jahre fing ich mit meinem eigenen Gespann Siberian Huskies an. Ich hatte zwei Hunde und leih mir noch drei dazu. Ich war sofort begeistert von diesen schönen Hunden und ich fing einfach an sie zu zeichnen. Anfänglich nur kleine Zeichnungen für das Clubheft von Mushing Holland. Aber später machte ich Plakate und Urkunde für fast jedes Schlittenhunderennen in Deutschland. Ich konnte mit diesen Entwürfen und auch mit den Steinfiguren mit Eskimomotiven meinen ziemlich teueren Schlittenhundesport bezahlen.

Warst Du erfolgreich im Schlittenhundesport?

Nein, ehrlich gesagt mit meinen Siberian Huskies nicht. Als ich aber in 1984 mit ein Vierhundengespann mit Alaskan Malamutes anfing und alles was schief ging mit meinem ersten Gespann vermeiden konnte, hatte ich ein sehr schnelles Team. Drei Mal war ich niederländischen Meister und einmal Vize-Europameister. Der letzte Hund aus diesem Gespann ist voriges Jahr gestorben.



Winterberg 1980


Liebenscheid  1984


La Pesse 1991

Und kein neuer Hund?

Nein, nach fünfundzwanzig Jahren wollte ich vorläufig keinen Hund mehr nehmen. Aber es juckt noch immer und ich wage mich auch nicht in der  Nähe von Welpen oder Schlittenhunderennen.

Aber Du machst doch sicher noch etwas mit Sport?

Das kannst Du wohl sagen. Nicht nur Zeichnen macht mir Freude, aber auch Sportklettern, Bogen schiessen und Kayakken auf dem Meer mache ich mit Vergnügen. Sportklettern mache ich in der Kletterhalle und auf Felsen in den belgischen Ardennen und in der Eifel. Bogen schießen, fast jede Woche einmal. Ich habe eine Compoundbogen und schiesse auf achtzehn und fünfundzwanzig Meter. Ich werde wahrscheinlich nie der Beste in dieser Sportart werden, aber es macht mir Spass einen guten Schuss ‘abzuliefern’. Seakayakking ist etwas ganz anders; darin bin ich ziemlich fanatisch. Ich paddele jede Woche zwei Mal egal wie das Wetter auch ist. Große Touren mache ich nur in den Ferien.

Als Lehrer hast Du sechs Wochen Urlaub. Welche Touren machst Du dann mit deinem Seekayak?

Sieben Wochen! Als ich meine Schlittenhunde noch hatte wünschte ich, ich hätte diesen Urlaub im Winter! Aber jetzt mache ich Seekayakexpeditionen. Alles geht mit im Kanu: Zelt, Schlafsack, Kocher, Trinkwasser, Trockennahrung usw. Vor zwei Jahren machte ich eine Tour an den niederländischen Watteninseln entlang, voriges Jahr mit unserem ältesten Sohn Maarten eine Expedition die Westküste von Korsika entlang. Nächtes Jahr wollen wir die schottischen Inseln mit dem Seekayak besuchen. Von fast alle Touren habe ich ein Logbuch geführt und diese Geschichten kann man auf meiner Webseite lesen. Leider nur in Niederländisch.

Deine Homepage? Wie bist Du eigentlich dazu gekommen? Sieht toll aus übrigens.

Danke. Ich hatte nie vor etwas mit Werbung im Internet zu machen, aber als dann der Webmaster vom DCNH mich um einige Zeichnungen für die Webseite bat und mir als Gegenleistung anbot einen Link zur meiner Webseite zu machen, mußte ich ihm mitteilen leider keine Homepage zu besitzen. Aber er hat etwas bewegt bei mir. Als ich dann auch die Möglichkeit hatte meine eigene Domaine “ www.johannvanrossum.nl “ zu beanspruchen dauerte es nicht so lange bevor ich meine eigene Seiten zeigen konnte. Ich habe genug Zeichnungen vorrätig um jeden Monate eine neue Homepage präsentieren zu können.

Johann, ich möchte mich bei Dir bedanken für dieses Interview; wir haben den Künstler hinter den schönen Zeichnungen von Schlittenhunden ein bißchen besser kennengelernt.

Keine Ursache, gern gemacht.

 

 for the translation in the Dutch language as published in Siberian Nieuws 4 2001

for the translation in the English language

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